Lichtnahrung - Viele Wege führen nach Rom
Die Lichtnahrung
viele Wege führen nach Rom
So, jetzt bin ich hier, im schönen „Rom“, will sagen, ich habe mein Ziel erreicht. Es macht Spaß, es funktioniert, die Vorteile überwiegen, wirkliche Nachteile konnte ich keine entdecken. Ich bin aber einen anderen Weg gegangen, als die, die ich aus dem Internet erlesen konnte. Ich bin auch zu anderen Ergebnissen gekommen, als ich aus den internetten Seiten erkennen konnte. Deshalb schreibe ich meinen „Weg nach Rom“ hier auf, und eventuell hast ja gerade Du auf meine Zeilen gewartet, damit Du ebenfalls „nach Rom“ kommst? :o)
Das „Phänomen Lichtnahrung“ ist mir zwar seit Jahren bekannt, hatte mich aber nie sonderlich interessiert. Aus zwei Gründen. Erstens hielt ich es für durchaus real, da erwiesen ist, daß der Mensch vom Kopf her sein Überleben bestimmt. Schließlich sind z.B. Menschen im Kühlcontainer erfroren, weil sie nicht wußten, das er abgeschaltet war ... und zweitens esse ich viel zu gerne :o)
Dennoch habe ich mehr oder weniger interessiert die Artikel, die in den Medien erscheinen verfolgt, mich aber hauptsächlich über die Form der Berichterstattung geärgert, die nur darauf aus war, alles als Lüge und Täuschung darzustellen.
Andererseits haben mich einige Dinge in den Erfahrungsberichten, die im Internet zur Verfügung stehen, teilweise begeistert, gleichzeitig aber auch irritiert. Irgendwie erschien mir die Sache in keinem Bericht „rund“. Ich habe keine Ahnung, ob mein Bericht runder wird, aber ein paar andere Gedankenanregungen sind wahrscheinlich dabei.
Ich habe mittlerweile begriffen, daß alles zum rechten Zeitpunkt in mein Leben kommt. Die Dinge erscheinen mir immer so lange uninteressant, bis sie eines Tages wie ein Flaggenmaat mit allen verfügbaren Fähnchen wedeln und auf sich aufmerksam machen, mich animieren genauer hinzusehen und die Wahl zu treffen. So war es auch mit der „Lichtnahrung“. Auf einmal war sie interessant, ohne irgend einen spezifischen Auslöser. Ich habe mir verschiedene Erfahrungsberichte - speziell über diese „erforderliche“ 21-Tage-Umstellungskur durchgelesen, denn besonders die Umgewöhnung mit all ihren Schwierigkeiten interessierten mich natürlich. Und die waren teilweise heftig und völlig gegen meine Lebenseinstellung.
In einem der Internet-Tagebücher las ich dann jedoch einen beiläufig eingestreuten Satz: „Bei diesen 21 Tagen geht es ja schließlich nur darum, seinem Verstand klarzumachen, daß es auch ohne Nahrung geht. Wenn der Verstand es anders begreifen würde, könnte man sich diese Tortur sparen.“ AHA!! Na, das ist doch mal eine verwertbare Aussage, die auch in meine Lebenseinstellung paßt.
Ich habe vergessen, wann ich angefangen habe, im Bedarfsfalle meinen „Verstand“, sprich mein Ego, als eigenständiges Lebewesen zu sehen und es immer dann um Kooperation zu bitten, wenn ich neue Dinge erfahren wollte. Meine jeweiligen Erfolge bestätigen mir meine Vorgehensweise und bestätigen mir, daß dies ein gangbarer Weg ist, meine Entscheidungen (Entscheidungen wohlgemerkt, nicht meinen Willen) durchzusetzen, ohne mich teilweise übl[ich]er „Umerziehungsmaßnahmen“ unterwerfen zu müssen.
Ich besprach die Sache mit meinem Sohn und wir beide kamen zu dem Schluß, daß wir es einfach mal versuchen. Allerdings haben wir uns entschieden, daß wir keinesfalls auf unseren heißgeliebten Kaffee und unser Tachyonenwasser verzichten, Lichtnahrung hin oder her. Ansonsten galt: klappt es, klappt es - klappt es nicht, auch gut ...
Wir haben also keine 21-Tage-Umstellungstortur durchgemacht, sondern unsere Kühlschränke weitestgehend leergegessen, die spärlichen Reste weggeworfen und dann einfach aufgehört, zu essen. Um es kurz zu machen: es funktionierte hervorragend. Wir tranken morgens gemeinsam unsere Tasse Kaffee, jeder ging daran, seinen Tag ganz normal zu leben (mit Ausnahme der Nahrungsaufnahme) und abends trafen wir uns zu unserer gewohnten „Gute-Nacht-Tasse“ Kaffee, um Bilanz zu ziehen.
Wie mein Sohn es gemacht hat, lasse ich jetzt weitestgehend außenvor, es wären Berichte aus zweiter Hand und ich denke doch, daß meine Erfahrungen für einen ersten Eindruck ausreichen. Vielleicht kann ich ihn ja irgendwann motivieren, seine Erfahrungen niederzuschreiben.
Meine „Selbstgespräche“ hatten ihren Erfolg, indem einfach von Anfang an kaum mal ein Hungergefühl aufkam. Da dies aber ein wichtiger Teil, nein, eher das A und O dieses „Weges nach Rom“ ist, beschreibe ich das wohl besser im Detail:
Irgendwann vor Jahren mal hatte ich in einem esoterischen Buch gelesen, daß alles belebt sei und unser Körper aus mehreren „Ebenen“ be-steht und in gewisser Weise jede Ebene ein eigenständiges Lebewesen. Daß man z.B. seine Ängste auflösen könne, wenn man sich diese Angst als ein kleines Abbild von sich selbst vorstellt, daß man in den Arm nimmt, tröstet, ihm die Dinge erklärt und betont, wie wichtig es an sich sei, aber in dieser einen speziellen Sache sich einfach irrt. Es solle doch bitte genauer hinschauen und sehen, daß es vollkommen ungefährlich ist. blabla, wie man eben mit einem verängstigten Kind redet, um dessen Ängste aufzulösen.
Ich mußte das natürlich ausprobieren :o) Und ich war erstaunt, wie einfach es funktionierte. Ich mußte - wie bei einem Kind auch - diese „Gespräche mit der Angst“ ein paar Mal wiederholen, und schaffte damit tatsächlich diese Emotion auf ein natürliches Maß zu reduzieren. Klasse. Wenn das mit Ängsten klappt, klappt das auch mit anderem. Und so habe ich es seitdem gehalten.Es kostete anfangs etwas Überwindung, schließlich hat man schon als Kind über diese „komischen Alten“, die ins Selbstgespräch versunken die Straße langtappern, gekichert - und nun sollte man selbst so ein Selbstplapperer-Tapperer werden ... ? Natürlich nicht. Diese Gespräche sind „in Gedanken“ vollkommen ausreichend und vielleicht eher als „Meditation“ eine akzeptable Bezeichnung? :o) Wie auch immer, es funktioniert und ich habe inzwischen einen ganzen Haufen „Gespräche“ geführt und erreicht, was ich erreichen wollte. Manchmal auf recht merkwürdige oder amüsante Weise, aber das Erreichen ist in meinen Augen die Hauptsache.
Im Laufe der Jahre sind bezüglich meiner „einsamen Entscheidungen“ meine Hauptgesprächspartner mein Körper und mein Ego geworden. Wenn für mich eine Entscheidung ansteht, die ich leben will und entweder vorher weiß, daß ich auf Widerstand treffen werde oder merke, daß Widerstand aufkommt, spreche ich mit beiden. Konferenzschaltung wenn man so will. Ich nehme mein Ego und meinen Körper ernst, sie sind „vollwertige Gesprächspartner“. Für Rationalisten sieht es eher nach einer logischen Abfolge von einem Ursprungsgedanken und den darauf folgenden Für-und-Wider-Abwägungen aus. Aber es als Dreier-Gespräch mit Ego und Körper zu sehen, macht die Sache viel bewußter, effektiver und auch oft genug witziger, beispiels- weise:
„Das mit der Lichtnahrung interessiert mich brennend. Ich will erfahren, ob das wirklich funktioniert. Wollen wir?“
„Jaaaa, klar doch! Ein Menü wäre dann beispielsweise 5 Minuten 15-Watt-Flackerlicht als Vorspeise, dann 10 Minuten 500-Watt-Halogenleuchte mit 7 Minuten Rotlicht und 5 Minuten grüne Neonleuchte, die Nachspeise 3 Minuten Blaulicht mit einem Hauch Sirene? Als Getränk vielleicht ein 1995er Mückenlicht Spätlese dazu? hahaha, sehr witzig, laß das! Lichtnahrung! *pahh* Was machst Du im Dunkeln?“ Spaß beiseite, mein „Weg“ ist jedenfalls als erster Schritt sozusagen die „Erörterung“ der Entscheidung mit meinem Ego und meinem Körper, ihnen die Vorteile eines Wunsches darzulegen, um Kooperation zu bitten und mein Wort darauf zu geben, wenn es zu unangenehm wird, die Sache abzublasen.
Wie schon gesagt, es funktionierte vom ersten Tag an überaus zufriedenstellend, morgens und abends einen Kaffee, tagsüber Wasser und abends meine Entgiftungsportion (3 TL täglich) Flohsamen reichten vollkommen aus. Ein echtes Hungergefühl oder die in einigen Tagebüchern beschriebene Müdigkeit gab es bei mir einfach nicht. Es war eher die Langeweile im Mund, die zu schaffen machte.
Meine Güte, was hatte ich auf einmal für Zeit zur Verfügung. Keinen Gedanken mehr an einkaufen-müssen, Essenkochen-müssen und so weiter. Das ist fast gleichzusetzen mit dem Rauchen aufhören, es ist die Gewohnheit, der Automatismus, sich ständig mit der Ernährung zu befassen, die mehr zu schaffen machte, als in einem Kühlschrank zu gucken, in dem nur eine angefangene Büchse Hundefutter und die Frischmilchtüte für den Kaffee steht ...
Andererseits: die Vorteile waren ebenso beachtlich. Kein Kochen mehr, kein Abwasch mehr, kein Einkaufen mehr, kein Grübeln, was man morgen kochen soll mehr. Das hatte was. Ich hatte noch nie so lange eine so saubere Küche ... *lach*
Tja, und dann die Sache mit der Verdauung. In den Tagebüchern ein Schwerpunkt und wohl auch so etwas wie eine Sollbruchstelle für viele. Denn, wenn dem Körper normalerweise die Nahrung so extrem entzogen wird, kein Wunder, daß er zickig reagiert. Die dann aber in den „Umstellungsanleitungen“ vorgeschlagenen Brachialmethoden, die den Darm dann krampf- und durchfallartig entleeren, ist aus meiner Sicht kein Weg, sein Ziel zu besserer Lebensqualität erreichen zu wollen ...
Auch ich legte also logischerweise mein Augenmerk auf meine diesbezügliche Körperreaktion. So ab dem dritten Tag war erst einmal das große Stop angesagt, trotz täglicher Flohsamenportion und es dauerte fast eine Woche, bis sich der Darm wieder meldete. Das dann auch eher schmerzhaft, weil natürlich a) durch die lange „Durchlaufphase“ ein ziemlich verhärteter Inhalt und b) überwiegend aus schwarzen Flohsamen bestehend, die ohne „Füllstoff“ fast eine Reibeisenfunktion hatten. An die in den Tagebüchern beschriebenen Brachialmethoden denkend, veranstaltete ich also lieber eine „Konferenzschaltung“, erklärte noch mal in aller Geduld, bat um Kooperation, lobte, daß es doch schon so prima klappte, bedankte mich dafür, daß kein Hungergefühl aufkommt, so fit bin und so weiter und so weiter...
Daraufhin kam mir die „Eingebung“, a) die Flohsamensorte zu wechseln und b) in Form von Chips und/oder Keksen einzuverleiben. Ich wechselte also auf den hellen Flohsamen und hatte mit 3 Keksen bzw. einer Portion Chips die Entgiftungsportion, die für mich optimal ist, aber mit etwas „Füllstoff“ begleitet und schon funktionierte auch das. Körper und Ego haben weiter kooperiert und die ersten 4 Wochen vergingen wie im Fluge. Höchstens mal ein latentes Hungergefühlchen im Hintergrund, was ich durch Energie„umleitung“ durch die Fingerspitzen in die Magengegend in Griff bekam. Ich war fit wie Turnschuh, habe gut und recht wenig geschlafen, so daß ich noch mehr Zeit zur Verfügung hatte. Das wußte mir zwar der Hund zu danken, weil das Gassigehen häufiger wurde, aber die Langeweile im Mund war doch manchmal ganz schön nervig und da halfen auch keine noch so vielen „Konferenzschaltungen“. Im Gegenteil, diese kreisenden Gedanken um einige Ungereimtheiten oder wie immer man es nennen will, nahmen unaufhaltsam zu:
Einiges erschien mir ohne Sinn, anderes einfach zu konträr, um der Wahrheit entsprechen zu können. Dazu gehört z.B. unser Verdauungssystem. In den schlauen Lichtnahrungs-Büchern wird es damit erklärt, daß abgestorbene Zellen etc. ausgeschieden werden müssen. Schön und gut, aber dafür hätte auch ein Darm à la Müllschlucker-Rutsche anstatt unseres komplexen Verdauungstraktes gereicht, oder? Und vor allen Dingen, für abgestorbene Zellen etc. braucht es wohl kaum einen Magen mit Verdauungsenzymen, Zähne, Speiseröhre mit Schluckmechanismus und einen Mund- und Rachenraum mit Geschmacksnerven? Also mag es zwar stimmen, daß der Mensch keine grobstoffliche Nahrung braucht, aber für irgendwas sollte das ganze Gekröse schon gut sein, der liebe Gott macht doch nicht ein so kompliziertes Zusammenspiel ohne jeden Sinn, so einfach aus Jux und Dollerei, oder? Andererseits aber hatte ich aber bereits jegliche „Lust“ auf Nahrung vollständig verloren. Im Gegenteil, wenn ich ein leckeres Essen roch, war der Gedanke, meinen Magen damit zu füllen eher unangenehm. Aber der Geruch war so toll. AHA! Der Geruch!
Führen wir uns einmal vor Augen - oder besser in die Nase - wie widerlich ein Stück Fleisch stinkt oder wie merkwürdig Gemüse müffelt, wenn man vergessen hat, Gewürze ins Kochwasser zu tun ... Der gedankliche Lösungsvorschlag war dann einfach, daß es die Gewürze sind, die den eigentlichen Genuß an den Nahrungsmitteln bereiteten. Also ließ ich mir probeweise mal ein paar Gewürze auf der Zunge zergehen. Was für ein Genuß! Und das keinesfalls als Ersatz für verkniffene Nahrung, sondern als Lösung des Ganzen - Das Schmecken an sich scheint also der Sinn zu sein!
Na bitte, einen Punkt schon mal ansatzweise geklärt. Dafür also hatten wir unsere Geschmacksnerven und der Sinn unseres Lebens auf diesem Planeten ist also u.a. diese Welt zu schmecken und zu genießen, nicht, sie zu (fr)essen ... :o) ~~~
Eine weitere Überlegung war, daß ich schließlich ein paar Jahrzehnte lang mehrmals täglich grobstoffliche Nahrung in mich hineingefüllt habe. Nun wissen wir ja alle, daß die Qualität dieser Nahrungsmittel im Laufe der Jahre immer minderwertiger wurde und noch weiter abnimmt. Die Gifte und Ablagerungen, die unsere Stoffwechsel lahmlegen, unsere Organe schädigen, uns fett und krank werden lassen, befanden sich demnach noch immer in meinen Innereien, denn nur einmal kurz den Darm zu entleeren kann es kaum sein. Dafür haben sich die Belastungen im Laufe der Jahre schon viel zu fest in die Organen eingefressen...
Ich hatte zu Anfang das Abgewöhnen der täglichen Nahrungsaufnahme mit dem Abgewöhnen den Rauchens verglichen. Beim Raucher sagt man, daß es 7 Jahre dauert, bis das Nikotin vollständig aus dem Körper verschwunden ist. Wie verhält es sich mit den Giften, die wir mit unserer Nahrung täglich in uns hineingeschüttet haben? Von Medikamentenrückständen mal abgesehen. Dauert der Abbau auch durchschnittlich 7 Jahre? Oder dauert es länger? Kann man es beschleunigen? Das war also eine der berüchtigten Antworten, die einen Haufen neue Fragen aufwerfen :o( Eines jedoch stand damit für mich fest. Nahrung? Nein danke! Man soll zwar nie nie sagen, jedoch in diesem Falle: Kein Bedarf! Die Entgiftung des Körpers erscheint mir aber ein sehr wichtiger Punkt, der viel zum Gelingen der Umstellung beiträgt. Und vielleicht noch ein paar andere Kleinigkeiten, die mir so aufgefallen sind. ~~~
Wir Menschlein sind so gestrickt, daß wir meist erst im Nachhinein die Geschehnisse zu einem relativen Ganzen zusammenfügen können, weil uns durch die Dreidimensionalität schlicht der vollständige Überblick fehlt und wir dadurch immer wieder Kleinigkeiten übersehen, oder sie uns gar nicht erst zur Kenntnis gelangen. Bestes Beispiel sagt Mike Krüger: „Irgendwas ist ja immer ...“
Ich habe mir angewöhnt, häufig Zwischenbilanz zu ziehen, in der Hoffnung, so den Dingen schneller und umfassender auf die Spur zu kommen.
Im Zuge des Bilanzziehens ist mir aufgefallen, daß mein „Weg nach Rom“ schon ein paar Jahre dauert und seinen der zeitigen Höhepunkt in der feinstofflichen Lebenserhaltung (denn „Lichtnahrung“ halte ich für einen irreführenden Begriff) gefunden hat. Ob das noch weitergeht? Keine Ahnung, ich werde mich einfach überraschen lassen, wann der nächste Flaggenmaat in meinem Leben auftaucht ... :o) Aber zurück zum Ablauf. Vor einigen Jahren traf ich einen Geschäftspartner nach langer Zeit wieder und war erstaunt, einen gesund aussehenden, recht schlanken, putzmunteren Mann vor mir zu sehen, anstatt des kranken, verfetteten Phlegmatikers, der er bei unserem letzten Treffen war. Auf meine Frage meinte er, daß er, kurz bevor es für ihn „zu spät“ war, an einen thailändischen Arzt geraten sei, der ihm nichts weiter verordnete als „Hör auf, Deine Brüder zu fressen, dann geht es Dir auch wieder gut!“ Und so sei es dann auch gewesen. AHA! Der Flaggenmaat trat in Aktion. Ich war sowieso noch nie eine große Fleischesserin, also probierte ich es aus. Und sieh da, ich fühlte mich tatsächlich nach kurzer Zeit erheblich wohler. Auch wenn ich mich weigerte, mich „Vegetarierin“ zu nennen, die fleischfreie Kost war zu diesem Zeitpunkt die Krönung meiner Erfahrungen :o) Es war rd. 1 Jahr seitdem vergangen, da lernte ich einen neuen Geschäftspartner kennen. Als ich ihm ein Glas Mineralwasser einschenkte, holte er aus seinem Koffer ein Stück Amethystdruse und stellte sein Glas für einen Moment darauf, bevor er das Wasser trank. Natürlich fragte ich ihn, wofür das gut sein solle. Als er mir dann von Tachyonen-Energie, energetisieren, reinigen etc. erzählte, hopste mein Flaggenmaat wieder vor meinem geistigen Auge in der gewohnten Manier ... :o) Ich besorgte mir also eine Tachyonenscheibe und fing an zu experimentieren. Die Ergebnisse sind noch immer verblüffend und ich habe keine Ahnung, ob ich irgendwann die „Fähigkeiten“ dieser Energie jemals vollständig herausfinden werde. Auf jeden Fall gibt es in meinem Leben keine „unbehandelten“ Dinge mehr. Ich „repariere“ Kühlschränke, Waschmaschinen und andere Geräte einfach mit dem Unterlegen einer Tachyonenscheibe, reinige meine Lebensmittel und mein Wasser damit. Eben einfach alles. Willst Du Dich über Tachyonen informieren?
Wieder rd. ein Jahr später, erfuhr ich in einem Gespräch mit einem Heilkundigen, daß Flohsamen mir evtl. bei meinen Gewichtsproblemchen helfen könnten, die mir eine Schilddrüsenunterfunktion bescherte. Ich probierte sie aus und erfuhr die nächste Krönung meines Lebensweges. Ich nahm innerhalb eines halben Jahres 15 kg ganz sanft, ohne Diät, ohne überhaupt darauf zu achten, ab. Und das Wichtigste: meine Schilddrüse ist wieder vollkommen gesund! Jetzt vergingen ein paar Jahre ohne besondere „Nahrungsereignisse“. Ich dachte schon, die für mich optimale Ernährungsform gefunden zu haben. Bis vor rd. einem halben Jahr der Flaggenmaat wieder auftauchte und mich zur „Lichtnahrung“ führte ...
~~~ Ich lebe jetzt ohne grobstoffliche Nahrung und kann nur bestätigen, daß es hervorragend funktioniert, zumal die Nebenwirkungen ja ebenso beachtlich sind, wie der Umstand selbst. Eine Sache ist da aber noch. Dieses Nachdenken über „Unrundes“. Was mich bei vielen Erfolgsberichten gestört hat, waren Formulierungen wie „Einmal im Monat erlaube ich mir ein Stückchen Schokolade, weil die sooooo guuuuut schmeckt!! Diese Ausrutscher kann ich noch immer nicht lassen ...“ oder Ähnliches. Konsens all dieser Aussagen ist in meiner Lesart immer, daß hier ein Extrem mit dem anderen getauscht wurde: Erst der Zwangsglaube, essen zu „müssen“ und nun der Zwangsglaube, keinen Happen mehr zu sich nehmen zu „dürfen“, verbunden mit dem zwangsweisen schlechten Gewissen, weil man „nicht standhalten“ konnte ...
Für mich ein weiterer „Beweis, daß die Brachialmethode ihre Tücken hat. Druck erzeugt Gegendruck, und wenn man seinen Körper zu etwas zwingt, wird er immer versuchen, auszubrechen.
Das ist demnach genau das gleiche Prinzip der Diäterei, die Rückfälle und Jojo-Effekte schon in ihre Vorgehensweise integriert haben. Meine Weise, die tägliche Nahrung vollständig abzulegen, ist sanft, einfach, körper- und geistfreundlich, denn sie beruht auf Freiwilligkeit und Kooperation. Keine schlechte Laune, weil man irgendwelche Hungerattacken kompensieren muß, kein Magenknurren, keine „Rückfälle, kein schlechtes Gewissen, wenn man doch mal etwas ißt (na und? dann dauert es eben einen Tag länger, was macht das schon?). Das Beste habe ich mir nämlich für den Schluß aufgehoben *lach*
Die Gedanken um „Unrundes“. Das Verdauungssystem, die Geschmacksnerven, der Schluckmechanismus. Wofür das alles? Um uns selbst zu kasteien? An den leckersten Früchten vorbeigehen müssen, weil man sich schließlich nicht mehr grobstofflich ernährt? Das ist ja wie ein katholischer Priester mit seinem Zölibat? Die Ministranten singen gerade ihre Lieder über diese Form des „Verzichtes“ in den Medien ... Ich - für mich persönlich - bin zu dem Schluß gekommen, daß der wichtige Punkt, der erfahren werden sollte ist, daß wir keine grobstoffliche Nahrung zum Leben benötigen, im Gegenteil, Nahrung unsere Lebensspanne auf diesem Planeten eher verkürzt. Was wir hier erfahren dürfen, ist die Materie zu erleben, zu schmecken, zu fühlen. z.B. was „Süße“ in materieller Form bedeutet, sowohl körperlich, als auch emotionell. Und dafür haben wir unseren Körper mit seinem komplexen Verdauungssystem um diese „Kostproben“, wieder loszuwerden. Du darfst Dich dieser Meinung gerne anschließen :o)
Mein zu Beginn leerer Kühlschrank ist mittlerweile wieder relativ gefüllt. Mit ein paar Leckereien, die ich mir dann gönne, wenn ich Lust auf Genuß habe. Immer so viel, wie es für das Genuß-Erlebnis erforderlich ist. Ob das ein Stückchen Konfekt oder ein Stückchen Käse ist, gleich-gültig. In dem Moment, wo mein Körper mir signalisiert, daß er etwas genießen will, bekommt er es, sofern ich es da habe. Habe ich das, was er will nicht da, gebe ich ihm mein Wort, es bei der nächsten Gelegenheit zu kaufen, und komischerweise ist es dann kurz darauf völlig vergessen, oder ich stehe im Supermarkt davor und denke „Oooch, näääää, das muß ich jetzt nicht haben!!“
Es kommt jetzt auch keineswegs darauf an, ob Du, der/die das hier jetzt liest denkt: „HA!!, die ißt ja doch!!“ Es ist mein Wissen, wenn ich grobstoffliche Nahrung meide, lebe ich gut und gesund.
Ich genieße, wann immer ich Lust auf Genuß habe. Ob das jetzt eine Messerspitze voll Nougatcreme, oder ebensoviel Camembert ist, was ich mir auf der Zunge zergehen lasse, manchmal reicht es mir sogar, an einer Sache zu riechen, um voller Genuß zufrieden zu sein ... Was mir so nebenbei auffällt ist, daß diese Lust auf Genuß langsam aber kontinuierlich abnimmt. Es besteht also durchaus die Möglichkeit, daß ich irgendwann nicht einmal mehr Lust auf Kostproben habe. Da lasse ich mich aber überraschen.
Komischerweise muß ich häufiger an die angeblichen Fressorgien der alten Römer denken. Da unsere Geschichtsschreibung voller Verdrehungen, Umdeutungen, Fehlinterpretationen u.v.m. ist, dürfte es in Wahrheit genau dieser Lebensstil gewesen sein. Ob die wirklich die Völlerei betrieben haben, oder ob diese Leute so kultiviert waren, daß diese Feste einfach vielerlei Genuß in kleinsten Häppchen war? Wer kann das heute wissen?
Der Weg zum reinen Genußmenschen geht also über den Verzicht auf Nahrung in Verbindung mit dem vollen Geschmackserlebnis der Leckereien, die der Planet zu bieten hat. Das ist zumindest meine Erfahrung und nur der Anfang, wie ich festgestellt habe. Alles wird irgendwie „bewußter“, man wird „wacher“, sieht die Dinge auf einmal aus einem anderen Winkel, oder hat ganz anderen Bezug zum Materiellen. Denn z.B. einkaufen heute sieht bei mir ganz anders aus, als vor einem Jahr noch (von den Nahrungsmitteln mal abgesehen).
Ich bin immer wieder erstaunt, wieviele Sachen ich toll finde, danach greife - und sie wieder hinstelle, weil ich jedes Interesse daran verliere, kaum, daß ich es in Händen halte. Anderes wieder würde ich schon gerne kaufen, allerdings lasse ich es liegen, wenn mir der Preis unangemessen erscheint. Dabei ist es egal, ob es sich um eine Schachtel AfterEight handelt oder ein Regal.
Da ich nach schulmedizinischer Sicht wenn nicht tot, dann zumindest kurz vor dem Koma sein müßte, will ich hier noch mal zusammenstellen, was sich durch die Meidung von grobstofflicher Nahrung für mich verändert hat:
* Ich habe durch die Umstellung weder zu- noch abgenommen, auch wenn ich mich jetzt erheblich leichter fühle :o)
* Ich schwitze nicht mehr, obwohl mir durchaus „zu warm“ ist während einer Hitzewelle. * Dafür friere ich nicht mehr so schnell und gehöre zu den Frauen, die warme Hände und Füße haben *lach*
* Ich schlafe weniger, dafür aber besser. Zur Zeit schlafe ich 4-5 Stunden pro Tag und fühle mich fit und ausgeruht. Wobei ich keine festen Schlafenszeiten habe, sondern mich dann hinlege und für eine Zeit X schlafe, wenn das Bedürfnis da ist. Gut, ich arbeite von zu Hause aus, das ist natürlich in diesem Punkt mein Vorteil.
* Ich bin ausdauernder und beweglicher geworden. Ich bin überzeugte Sport-Unwillige, da ich eigentlich immer beweglich genug für meine Begriffe war und bin, aber seit ich meinen Körper nicht mehr mit Nahrung belaste, hat sich das Wohlbefinden noch gesteigert.
* Ich brauche keine „Merz-Dragees“ für kräftige Haare und Fingernägel. Die habe ich auch so
* Ich bin geduldiger geworden. Sowohl mit mir selbst, als auch mit anderen. Viele Insider behaupten, daß besonders Fleischesser kriegerisch und aggressiv sind. Ich habe bei diesen „Argumenten“ immer mit militanten Veganern gegengehalten. Aber, an mir selber stelle ich fest, daß es irgendwie stimmt.
* Die finanzielle Seite ist durchaus beachtenswert, denn ich spare wirklich ca. 90 % Wirtschaftsgeld.
* Dadurch, daß Abwasch & Co. entfällt, erübrigen sich viele Reinigungsmittel und Strom- bzw. Gasverbrauch reduziert sich ebenfalls * Ich habe ein ganz anderes Kaufverhalten entwickelt. Eine kurze Zeit lang war jeden Tag zwanghaftes Überlegen, was ich kaufen „muß“ angesagt. Bis mir auffiel, daß diese Gedanken Relikte aus der Nahrungszeit sind, und ich sie ablegen konnte. Konsumzwang adé. * Ich habe den Geschmack und den Genuß entdeckt. Das hat keinerlei Bezug zu „Essen“, schon von der Menge her.
Dieser „Weg nach Rom“ ist für jeden einzelnen von individueller Länge, denn er hat als bestimmende Wegmarken Freiwilligkeit und Kooperation von Verstand und Körper. Bei mir war diese Umstellungsphase recht kurz, vielleicht solltest Du meine „Vorbereitungszeit“ mit hinzurechnen und schon gibt es keine Hektik mehr. Ehrgeiz ist hier der falsche Berater, Selbstliebe bringt den Erfolg.
Ich wünsche Dir viel Erfolg, solltest Du es versuchen wollen. 18.08.2004 Karin, 57 Jahre jung
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Aktualisiert (Dienstag, den 01. September 2009 um 12:26 Uhr)

